Abnehmen! 
Gerade wollte ich mit meinem 15-Monatigen über Körperteile sprechen: er kann schon Ooo (Ohr), Naase (Nase), Muu (Mund), Fuus (Fuss), und manchmal Buuch (Bauch).

Doch als ich eben auf meinen Bauch geklopft und gefragt habe "was ist das?", sagt doch der Kleine: "Bau!" (Ball).

Das ist dann wohl ein Zeichen, oder?


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Entscheidung im Bergbach 
Ich warte gerade auf eine Entscheidung eines Gremiums, welche einen ziemlich grossen Einfluss haben wird auf die nächsten zweieinhalb Jahre meines Lebens. Sie hätte schon seit einigen Tagen gemacht werden sollen, aber ich habe bisher noch gar nichts gehört.

Für mich war bisher das Bild eines Bergbaches immer ein sehr gutes Bild für mein Leben: das Wasser (ich) fliesst hinunter, mal langsam, mal schnell, mal fröhlich plätschernd, mal tief und dunkel, und manchmal entscheidet nur ein kleiner Millimeter darüber, ob ich den linken oder den rechten Arm des Flusses herunterfliesse: aber was auch immer geschieht, ich fliesse, und ich komme am Ende ins Meer, und welchen Weg ich auch immer erwische ist ganz und gar gut so für mich.

So ist es mir auch bei dieser Entscheidung egal, wie sie ausfällt. Beide Wege von dieser Entscheidung her werden für mich ganz und gar gut sein! Sagte ich mir. Doch meine Ungeduld beim Warten darauf, dass jenes Gremium endlich die Entscheidung trifft und mitteilt, liess mich zweifeln: ist es mir ehrlich gleich, wie die Entscheidung ausfallen wird? Ganz ehrlich? Und wenn ja, woher kommt dann diese Ungeduld?

Die Antwort erhielt ich, als ich mit nackten Füssen in einen Bergbach stand, an einer Stelle, wo das Wasser schnell über einen flachen Felsen strömt. Als ich meinen Fuss auf den Felsen stellte, schäumte das Wasser auf und spritzte bis an mein Knie hoch! Und nun weiss ich: ja, wie die Entscheidung ausfallen wird, ist mir gleich, aber dass jemand anders über mich entscheiden soll, es aber noch nicht getan hat, bringt mich natürlich zum schäumen; ein frecher Fuss ist das, der sich von aussen in meinen gleichmässigen Lebensstrom stellt!

An jenem Tag kletterte ich fast eine Stunde im wunderschönen Bergbach rum, bis mir fast die Füsse abfroren, und hatte dabei eine riesige Freude.


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Taipei 7: Bubble Tea 
Bubble Tea ist zum Beispiel Schwarztee mit Milch und vieeel Ahornsirup. Und dann hat es noch kleine Tapioka-Bällchen drin (in meinem Fall waren die farbig, wie Smarties), die man durch einen ziemlich dicken Strohhalm durchsaugt, das macht dann so flop-flop-flop im Mund, und da das Ganze eisgekühlt ist, ist so ein Bubble Tea wirklich das perfekte Getränk für eine tropische Sommernacht!

Ich hab mir in Taipei einen 5-dl-Becher gekauft, Abends um halb acht, nach einem sehr heissen, schwülen Tag, an dem ich gar nichts gegessen hatte, weil ich bei dieser Hitze gar nicht das Bedürfnis dazu hatte!

Bin durch die dunklen Strassen getapst, habe flop-flop-flop gemacht und flop-flop-flop gedacht (das kann man sich schon fast meditativ vorstellen) und war danach sogar satt und hatte wieder Energie für den Rest des Abends!

Wenn ich mal Gefahr laufe, dieses Erlebnis zu vergessen, werde ich mir vielleicht mal selbst einen Bubble Tea machen, wer weiss?


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Taipei 6: Masken 
In Taipei trugen einige Leute Masken vor dem Gesicht (ich sah sogar ein kleines Mädchen mit einer Atemschutzmaske mit Hello-Kitty-Motiv), und ich dachte: meine Güte sind diese Asiaten ängstlich!

Doch dann fand ich heraus: die Maskenträger sind nicht Leute mit Angst. Es sind Leute mit Schnupfen, und sie tragen die Masken, um niemanden anzustecken!

Eine solch grosse Rücksichtnahme hat mich sehr gefreut!



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Kreiiiiiiisch!!! 
freude.li hat Fanpost bekommen! Fanpost!!! Kreiiiiiisch!!!!





Eine wunderschöne, handgemachte Karte, noch viel schöner, als es meine Digitalkamera festhalten kann!

Danke, Rebecca! ;-)


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