Taipei 6: Masken 
In Taipei trugen einige Leute Masken vor dem Gesicht (ich sah sogar ein kleines Mädchen mit einer Atemschutzmaske mit Hello-Kitty-Motiv), und ich dachte: meine Güte sind diese Asiaten ängstlich!

Doch dann fand ich heraus: die Maskenträger sind nicht Leute mit Angst. Es sind Leute mit Schnupfen, und sie tragen die Masken, um niemanden anzustecken!

Eine solch grosse Rücksichtnahme hat mich sehr gefreut!



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Kreiiiiiiisch!!! 
freude.li hat Fanpost bekommen! Fanpost!!! Kreiiiiiisch!!!!





Eine wunderschöne, handgemachte Karte, noch viel schöner, als es meine Digitalkamera festhalten kann!

Danke, Rebecca! ;-)


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Taipei 5: Oversettingmachine 
Ich hatte immer Vorurteile gegen die automatischen Übersetzungsmaschinen auf dem Internet, denn die Qualität der Übersetzungen ist bei diesen Dingern wirklich recht schlecht! Also dachte ich: was sollen die bringen?

Seit Taipei weiss ich es! Als es in einem Geschäft Probleme mit meiner Kreditkarte gab, und die drei Frauen dort kaum Englisch sprachen, kam eine von Ihnen auf eine Idee: der Kassencomputer hing am Internet, und sie rief eine der Maschinen auf, die zwischen Mandarin und Englisch übersetzen kann. So tippten wir abwechselnd ein, was wir sagen wollten.

Das Gespräch war zwar echt nicht einfach -- die Übersetzungen waren zum Teil sehr abenteuerlich! -- aber wenn man zusammen am Compi steht, kann man ja nachfragen, wenn man was nicht versteht. So kamen wir tatsächlich zum Ziel und hatten erst noch viel Spass dabei.



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Taipei 4 (bzw. 101) 
Letztes Jahr war ich auf dem Dach des höchsten Hauses in meiner Stadt, um die Aussicht zu geniessen, und damals staunte ich, wie hoch ein Haus sein kann. Und dann kam ich nach Taipei, wo der Taipei 101 steht. Taipei 101 heisst so wegen seiner 101 Stockwerke. Mit Spitze ist der Turm 500m hoch. Seine Nutzfläche ist 420'000 Quadratmeter, also knapp 40'000 mal das Kinderzimmer meines Zehnjährigen.

Das Gebäude hat mich beeindruckt, aber nicht so sehr die Grösse, sondern mehr die Abwesenheit von Grössenwahrnehmung. Das Ding ist so riesig, dass wenn ich am Fuss stehe, ich es mit meinen Sinnen nicht mehr als Ding mit Ausdehnung wahrnehmen kann, sondern mehr als Teil des Himmels. Ich war zum Nachtessen im 85-ten Stock (das, in dem Sharkseckel-Suppe gab), aber die Aussicht hat von dort gar keine Prespektive mehr. Alles ist flach, es gibt keine direkte Höhenwahrnehmung!



Die Gebäudchen da unten sind nicht gerade eben klein, wer's wissen will zähle Stockwerke, die meisten davon sind höher als das höchste Gebäude in meiner Stadt. Das einzige, was mich die Höhe wirklich ziemlich unmittelbar erfahren liess, war der Lift, der mit 60 km/h in den 60-ten Stock fährt: dort drin musste ich alle drei Sekunden schlucken, um den Druck in den Ohren wieder loszuwerden.

Ein unglaubliches Monstrum, das nur deshalb nicht beim ersten mittelschweren Erdbeben oder bei Windböen umfällt, weil es einen genialen, tonnenschweren Schwinbgungsdämpfer eingebaut hat in 400m Höhe ... welch ein Monstrum!, dachte ich, aber dann begann ich, die Details zu sehen, die Symbole an der Fassade, dass der Hauptteil aus achte Segmenten zu acht Stockwerken bestand (8 ist die chinesische Glückszahl, 8x8=64 ist die Anzahl Symbole im Weisheitsbuch "I Ging"), die Kunstwerke auf dem Vorplatz, kurz, dass dieses Haus nicht nur aus Grössenwahn gebaut wurde, sondern mit Liebe und Sorgfalt geplant wurde, und ich empfand plötzlich grosse Freude für die Taiwanesen und das neue Wahrzeichen ihrer Hauptstadt.


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Let's Go! 
Let's Go!, so heisst das Fussbalturnier für die Schüler aus meiner Gemeinde. Wir haben heute den ganzen Tag auf dem Fussballplatz verbracht, bei schönstem Wetter, und unsere Mannschaft ist erst noch in die Zwischenrunde gekommen, als einzige Mannschaft der kleineren Altersklasse. Wow!

Das war grossartig und spannend, aber was mir fast am meisten Freude machte, war, einfach nichts zu tun, Sandwiches und Glacé zu essen, und die Sonne und all die spielenden und jubenden Kinder zu geniessen. Da konnte ich richtig die Seele baumeln lassen; sowas sollte es öfters geben ...

Und für alle die, welche dort waren, habe ich ein paar Photos auf's freude.li hochgeladen. Damit sie nicht jeder auf dem Internet sehen kann, findet man die Adresse nur über folgende Frage heraus:

Was stand auf dem Rücken der kleinsten Person, die ein T-Shirt unserer Mannschaft trug? Dieses Wort, in kleinbuchstaben, an Stelle der xxxxxx einsetzen, und man kommt zu den Photos:

http://freude.li/xxxxxx/

Aber Achtung! Der letzte '/' ist nötig, sonst klappt's nicht. Wer das nicht weiss, aber dennoch die Photos sehen möchte, kann mich per e-mail fragen: hanspi@schmid-werren.ch


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