Bibeli 
Heute hatte das Naurama in Aarau seine Oster-Spezialausstellung: Häsli und Bibeli (Hühnerküken) zum streicheln. Beim Hinfahren habe ich mich gefragt, was diese Häschen und Bibeli wohl fühlen, wenn eine Horde lärmender Kinder einen ganzen Tag lang um sie herumstürmt.

Um so mehr war ich überrascht, dass die Kinder gar nicht so lärmend waren. Auf mehreren Hockern sassen Mädchen um ein Häschengehege herum wie ... ja eben, wie Bibeli auf einer Stange, jedes ein Häschen auf dem Schoss, die Häschen eben so ruhig wie die Mädchen.

Auf der anderen Seite des Raumes: ein Klüngel Kinder mit Bibeli in den Händen, eng umschlossen gewärmt, so dass die kleinen Vögelchen die Äugchen schlossen ud selig einschliefen.



Eine ziemlich friedliche Angelegenheit! Die am wenigsten friedlichen Wesen im Raum waren einige Erwachsene, aber das gehört nicht wirklich auf's freude.li.


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Babies? Mmmmh! 
Heute schnüffelte ein Hündchen an meinem Baby.

Sagte die Halterin in gebrochenem Deutsch: "Mein 'und mag Babies, sie schmecken so gut!"

Zum Glück war's ein gar kleines Hündchen, sonst hätte ich mir glatt Sorgen gemacht. So musste ich nur Gelächter unterdrücken.


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Null-Deutsch-Tag 
Heute in einer E-Mail gelesen: "Hallo, mein Name ist Jasmin vermissen! ..."

Ich habe mich kurz gewundert, und dann hab ich gemerkt, was das bedeutet: jemand hat den folgenden Text ungeschickt übersetzt: "Hello, my name is miss Jasmin!" Na, das war dann wohl eine Automatenübesetzung!

Nicht aber die folgende Zeile aus einer anderen E-Mail, die ich heute kriegte: "Wir haben vermerkt, dass Sie möchten Nichtraucher Zimmer haben." Das hat ein Mensch geschrieben, zwar eine Angestellte von einer bekannten Hotelkette, aber halt aus einer Stadt, in der man ungern hochdeutsch spricht: aus München.

Na, heute war wohl ganz einfach ein Null-Deutsch-Tag.

Also, zur Feier des Tages eine Automatenübersetzung für euch:

Deutscher Text: "Das hat ein Mensch geschrieben, zwar eine Angestellte von einer bekannten Hotelkette, aber halt aus einer Stadt, in der man ungern hochdeutsch spricht: aus München."

Auf Englisch: "This was written by a man, although an employee of a well-known hotel chain, but stop in a town where one likes to speak High German: from Munich."

(Hä? ungern wird zu like (mögen)???)

Und zurück auf Deutsch übersetzt: "Diese wurde von einem Mann geschrieben, obwohl ein Angestellter einer bekannten Hotelkette, sondern in einer Stadt, wo man aufhören zu sprechen Hochdeutsch: von München steht."


Und noch einer zum abgewöhnen:

Deutsch: "Ein Haufen bekiffter Affen"

Englisch: "A bunch of stoned monkeys"

Deutsch: "Eine Gruppe von Affen gesteinigt"


Selber spielen auf: Google Translator




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Posaune 1 
Vor laaaaanger Zeit schrieb ich auf freude.li: "Mir zittern die Sinne."

Das Warten ist vorbei, die Posuane, über die ich damals schrieb, ist nun gebaut und bei mir.

Jedes Mal, wenn ich sie aus dem Koffer nehme, sehe ich sie erst mal ganz ehrfürchtig an; setze sie sorgfältig zusammen, und staune, wie leicht sie sich spielen lässt. Es ist einfach wunderbar.

Thomi (siehe "Mir zittern die Sinne") und sein Team haben sie mit grösster Sorgfalt für mich gebaut. Sie wissen jeweils, für wen das Instrument ist, das sie bauen; manchmal, wenn es für einen Profi ist, hören sie während der Bauzeit sogar CDs mit dessen Musik! Der Schallbecher ist ihnen aussergewöhnlich gut gelungen, besser als beim Prototypen, den ich spielte; sie haben auch drei Züge gebaut statt nur einen, und dann haben sie ausprobiert, welcher der drei zusammen mit meinem Schallbecher am besten klingt.

Und sie fängt schon an, mein Leben zu verändern, meine schöne Posaune: jedes Mal, wenn ich sie spiele oder schon nur an sie denke, stelle ich mir vor, wie schön es wäre, wenn ich alles in meinem Leben mit so viel Ruhe und Sorgfalt machen könnte, wie es Thomi und Team mit meiner Posaune gemacht haben.

Und fast jedes Mal, wenn ich "jofle" möchte, denke ich an meine Posaune und mache, was ich mache, sorgfältiger.

Ich hätte gedacht, ein neues Instrument gebe nur ein neues Musikgefühl. Dass sie auch ein neues Lebensgefühl gibt, hat mich sehr überrascht.



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Für Blinde? 
Ein Coiffeur in unserer kleinen Stadt wirbt neustens mit you pay for what you see.

Du zahlst für das, was Du siehst.

Das finde ich ein ganz nettes Angebot für Blinde, ihr auch?


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