Yoda, Teil 2 
Natürlich darf Yoda wegen seiner spitzen Ohren nicht mit Baby ins Bett. Also schläft er hier:



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Yoda 
Unser Baby hat seinen Yoda lieb.

Yoda kommt fast überall hin mit.

Yoda bekommt Küssli (und wir müssen ihm auch hin und wieder eins geben).

Yoda bekommt zu trinken.

Yoda muss essen!

Yoda wird an die Backe gedrückt, mit einem Seufzer der Liebe.

Dann muss Yoda ins Bett: auf ein Nuscheli gelegt, ganz fein, ganz vorsichtig, mit verträumtem Blick liebevoll angeschaut.

Dann singt Baby seinem Yoda ein Schlaflied: "Nina, Yoda schloof ..."

Unser Baby hat seinen Yoda wirklich lieb!



Ach ja, bevor ich es vergesse: wisst ihr überhaupt, was ein Yoda ist? Hier seht ihr Babies liebstes Kuschel ... äh, nicht Tier ... ääh, auch nicht Kuschel, weil aus pädagogisch (sagt man ja) wertlosem Plastik ... äääh ... es geht nun einfach total überhaupt nicht auf mit all den Vorurteilen über sinnvolle Spielzeuge, denn Yoda ist tatsächlich Babies Liebling ...

Seht besser selbst. Hier ist Yoda:




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Zwei Listen, Teil 2 
Zettel, beschrieben von einem Elfjährigen:

Z. ich: 293 B.
Z. Baby: 37 B.
Z. grün: 836 B.
Z. Schlaf: 12 B.
Z. Stube.usw: 70 B.
Z. Küche: 20 B.
Z. Gang: 341 B.
Z. Atteljeh: 186 B.

 293
37
836
70
20
341
186
1783 Bücher

Meine Güte, das sind ja wahnsinnig viele! Was sitze ich bloss hier und schreibe? LESEN sollte ich!

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Zwei Listen, Teil 1 
Die folgende Liste, zu finden in den Upanischaden (Indien, ca 1000 v. Chr.), sagt, was geschieht wenn man etwas lieblos macht:

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich,
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos,
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart,
Wahrheit ohne Liebe mach kritisch,
Erziehung ohne Liebe macht widerspenstig,
Klugheit ohne Liebe macht gerissen,
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch,
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich,
Sachkenntnis ohne Liebe macht hochmütig,
Besitz ohne Liebe macht geizig,
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

... und freude.li ohne Liebe wäre öde ...

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Freude Sprechen 
Heute Nachmittag war ich mit sieben anderen Dozentinnen und Dozenten an einem Kurs, wo wir lernten, wie man vor grossem Publikum spricht.

Wir lernten Körperhaltung, Aussprache, Auftreten, Gestik, Choreographie, mehr als man eigentlich lernen kann an einem Nachmittag, aber eines war der Kursleiterin (und mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmern) am Wichtigsten: dass man all dies locker und mit Freude tue und diese Freude ausstrahle: nur so bleibe ein grosses Publikum interessiert.

Das habe ich gerne gehört! So sagte ja damals auch schon der Kommunikationswissenschaftler Marshall B. Rosenberg: "Tue nichts, was Du nicht aus spielerischer Freude heraus tust!"

Ich werde mir also Mühe geben, nur noch Sachen zu lehren, an denen ich Freude habe. Vielleicht zum Preis, dass ich den Studis sagen muss: "Lest dies und das auf nächstes Mal durch, ich erzähle euch dann nicht nochmal die Details, sondern was es wirklich bedeutet und wofür ihr es brauchen könnt." Und vielleicht ist das dann kein Preis, sondern ein Geschenk für sie? Ich probier's und schreib dann mal wieder darüber.

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