Neues vom Zipfelwicht... 
Wenn ihr auf meiner Literatur-Seite WortSchmid reinklickt, findet ihr den Anfang eines Zipfelwicht-Gedichts.

Hier präsentiere ich euch eine Fortsetzung davon... oder wie es manchmal so schön heisst: ein alternatives Ende.


Und solltet ihn ihr einmal treffen,
so sprecht bloss nicht von seinem Neffen.

Denn dieser hat, man glaubt es kaum,
das Haupt voll Locken. Welch ein Traum!

Jetzt ist er traurig, unser Tropf,
weil nicht mal Flaum ihn ziert, den Kopf.

Und noch was: fragt den Zipfelwicht,
nach Wunder-Haartinkturen nicht!




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Flower Power meets Kermit the Frog... 
Es gibt Dinge, die sind so schräg, dass sie schon fast wieder kultig sind. Man schaue sich nur mal Lady Gagas Outfits an oder diese Sonnenbrillen mit den weissen Rahmen, die eigentlich niemandem wirklich stehen, aber trotzdem der letzte Schrei sind.

Ein weiteres Beispiel aus dieser Kategorie ist wahrscheinlich diese Tasche, die ich heute genäht habe:



Mein Mann findet das Muster "psychisch eher bedenklich"... aber was soll man machen, wenn ein solcher Flower-Power-Stoffrest ganz verwaist herumliegt? Genau? Man kombiniert ihn mit einem kermitgrünen Textilüberbleibsel und näht daraus eine kultige Tasche, die so geräumig ist, dass man damit sogar zwei Bundesordner und sonstigen Kleinkram transportieren kann.
Aber nur, wenn man Mut hat. Denn so eine Tasche ist nicht für jederman (oder jedefrau) geeignet. Nur wirklich mutige, spezielle Leute können so eine Tasche ausführen, denn sie schreit: Ey, lueg mi a, Monn!
(Ey, schau mich an, Mann!)
Eine ähnliche solche Tasche ist übrigens bereits schon auf schweizer Strassen unterwegs. Falls ihr also eine nette Frau seht, die so ein Modell über der Schulter hängen hat, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr gerade einen sehr einzigartigen Menschen getroffen habt...

Auch diese Tasche sucht nun ein neues Zuhause. Eine Adoptions-Anfrage ist bereits verschickt worden... selbstverständlich an eine mutige, besondere Frau, der es zuzutrauen ist, mit einem derartigen Flower-Power-Kermit-Bag einen neuen Trend loszutreten.

Nachtrag:
Wer jetzt ganz ängstlich seine Mail-Box gecheckt hat, ob er diese Tasche aufs Auge gedrückt bekommt, kann beruhigt aufatmen. Diejenigen, die gehofft haben, zu den nächsten Trendsettern zu gehören, muss ich leider enttäuschen.
Die Adoptions-Anfrage für die quietschige Kermit-Tasche ist positiv beantwortet worden. Ihr neues "Mami" hat sie heute abgeholt und ist ganz glücklich damit. Wer eine der beiden Ladies mit einem solchen Bag antrifft, der richte ihnen bitte einen lieben Gruss von mir aus...

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Nomen est omen... 
Man sagt ja immer, dass der Name eines Menschen auch einen Einfluss hat auf sein Schicksal. Deshalb ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass die Person, die ich euch gleich vorstellen möchte, den Beruf des Klempners erlernt hat.

Ich blätterte ganz ahnungslos in einer Zeitschrift, die sich der Einrichtung, Gestaltung und Neu- bzw. Umbau von Wohnräumen widmet. Da sticht mir eine Anzeige ins Auge. Sie wirbt für Toiletten, sehr antik anmutende WCs mit traditionellen Spülkästen, wie man sie von ganz früher kennt.
Der Name der Firma: Thomas Crapper & Co.

Hier muss ich vielleicht noch etwas erklären. Auf englisch heisst das Verb "to crap" soviel wie - halt ziemlich vulgär ausgedrückt - "scheissen". Der Herr, der diese Toiletten-Firma gegründet hat, hiess also wirklich und wahrhaftig Thomas Scheisser!
Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich lachen musste! Bei dieser Firma ist der Name wirklich Programm!

Ich dachte erst, das könne ja wirklich nicht wahr sein... Google belehrte mich eines Besseren. Es ist so, diese Firma existiert und ist sogar sehr erfolgreich.

Hier seht ihr einen solchen Spülkasten (das Bild habe ich auf dem Internet gefunden).



Wer sich für die Geschichte vom Klempner Thomas Crapper (1836-1910) interessiert, der übrigens massgeblich an der Entwicklung des Spülkastens, wie wir ihn heute kennen, beteiligt war, der wird auf dieser Wikipedia-Seite fündig (leider nur auf Englisch).

Es gibt übrigens auch ein Buch über Thomas Crapper:

("Mit Stolz gespült" - die Geschichte von Thomas Crapper)

Also, ich muss euch sagen, diese Geschichte ist wirklich zum sch....iessen!!!


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Saugkraft 


Nein, dieses Bild ist nicht falsch herum...

Ich habe es vorletzte Woche am Hauptbahnhof Zürich gemacht und es zeigt tatsächlich einen Mann, der sich eine Wand hochsaugt.
Wow! Das nenne ich mal Saugkraft!
Staubsaugerwerbung lässt mich normalerweise ziemlich kalt. Staubsaugen ist ein lästiges Übel und ein Sauger ein notwendiges, aber völlig langweiliges technisches Werkzeug dafür. Ich gestehe, ein Staubsauger interessiert mich nicht einmal dann, wenn er pink ist und das will schon was heissen... Er soll einfach den Dreck wegmachen und dann wieder im Schrank verschwinden.
Diese Staubsaugerwerbung hat mich allerdings zum Lachen gebracht! Derart witzig platziert und mit diesem Slogan hat es diese Werbung sogar fertig gebracht, dass ich mir eine Staubsauger-Marke gemerkt habe und mich die technischen Fertigkeiten dieses Saugers interessieren. Wow, mein Staubsauger im Schrank ist ja so was von gestern... und total laaaaaaaaaaangweiiiiilig!!!

PS: der Ausspruch "ich gehe gleich die Wände hoch" bekommt eine völlig neue Bedeutung, nicht wahr?

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Too much pink! 
Ich liebe pink!
Pink ist eine meiner Lieblingsfarben.
Mein Computer ist pink. Mein Pijama. Einige meiner Socken. Meine Zahnbürste. Meine Agenda.
Ich dachte immer, so etwas wie "zuviel pink" gibt es gar nicht.

Ich habe mich geirrt!
Es gibt Dinge, die sollten nicht pink sein.
Wirklich nicht!



Nein, wirklich, WIRKLICH nicht!!!


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